Sport und ich

Nunja, ich probierte schon viele Sportarten aus, aber Sport war nie eine Konstante im Leben. Ich fand immer alles andere wichtiger, wie das Lernen für Prüfungen etc. oder war schnell gelangweilt…

Fitnessstudio

Während meiner Ausbildung war ich mit meiner Freundin im Studio angemeldet. 3x die Woche machten wir Pilates, Indoor Cycling und Step Aerobic. Es war super anstrengend, hat aber auch richtig viel Spaß gemacht. Irgendwann konnte man sich aber nicht auf die Trainerin verlassen, mal war sie einfach nicht da oder krank und es gab keinen Ersatz. Die Besuche wurden unregelmäßiger. Irgendwann meldete ich mich einfach ab.

Laufen

Irgendwann hatte ich eine Laufphase, einige Male war ich mit meiner Freundin auf den Feldwegen laufen. Das mochte ich noch nie, aber ihr zur Liebe lief ich einfach hinterher. Dann wurde es Herbst und kalt und ich wollte lieber gemütlich zu Hause sein.

Fahrradfahren

Das machte ich am liebsten! Hier im Hunsrück kann man zwar nur die Berge hoch und runter fahren, da es sehr wenige Fahrradwege gibt, aber es macht mir so Spaß! Nach einem Beziehungsaus fuhr ich jeden Tag Fahrrad. Das tat mir einfach soo gut. Ich fühlte mich zu der Zeit am wohlsten im Körper. Dann kam die Klausurenphase und ich fand alles andere wichtiger, als draußen rum zu radeln. Das Fahrrad nehme ich auf jedenfall mit nach Aachen, dann wird immer in die Niederlande gefahren! :)

Bogenschießen

Dann gab es eine Zeit, in der ich alles Mögliche am Umwelt-Campus ausprobierte. Ich besuchte Tanzkurse und nahm jedes Event mit. So auch das Bogenschießen. Mehrere Wochen übte ich ein paar Stunden jeden Sonntag das Bogenschiessen. Das war auch unglaublich cool. Da die Studentenkurse leider nur im Semester stattfinden, hörte diese Phase in den Ferien auf. Im neuem Semester hatte ich keine Zeit mehr fürs Bogenschießen.

Volleyball

Als der Sommer kam, wurde die Volleyball Saison eröffnet. Das spielte ich auch sehr gerne am Campus. Generell haben wir Tennisfelder, ein Basketballfeld, das Volleyballfeld und ein Fitnessstudio gratis zur Verfügung. Mit vielen Kommilitonen spielten wir im Sand bis mitten in die Nacht. Dann wurde es wieder Herbst und es war zu kalt barfuß im Sand herum zu springen. Ihr merkt schon, ich bewege mich irgendwie nur in den wärmeren Monate gerne.

Momba

Als eine ausländische Studierende Momba-Kurse anbote, musste ich dies natürlich auch unbedingt ausprobieren. Momba ist eine Mischung aus Zumba und Po-wackeln und stammt aus Kolumbien. Nach einer Stunde ist man so erschöpft und ausgepowert. Am nächsten Tag merkt man Muskelkater, wo man nie geahnt hat, dass da überhaupt Muskeln sind. Der Po tat immer sehr weh :D. Irgendwann hat das aber mit anderen Veranstaltungen kollidiert, dass ich nicht mehr regelmäßig hingehen konnte.

Fitness Apps

Alles fing mit der App „PumpUp“ an. Hier gibt es verschiedene Übungen und man kann die Trainingspläne selbst erstellen. Dann kam die „Freeletics“ Phase. Florian machte mir die Freeletics App bekannt und versuchte mich immer zu motivieren. Nach 20 Minuten Training war ich aber so kaputt und fertig, dass dieses „Fit sein“ mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat. Bei dieser App muss man die Übungen immer schneller machen. Das war irgendwie nicht meins.

Yoga

Parallel zu freeletics besuchte ich einen AOK-Yoga Kurs. Wer Yoga richtig macht, der bekommt auch Muskelkater. Es ist teilweise richtig anstrengend. Als ich den Kopfstand selbstständig hin bekam war ich schon sehr stolz auf mich. Nach jeder Yoga Einheit gab es zum Schluß ein wenig Meditation. Das war schon sehr cool. Freeletics musste also weichen, Yoga fand ich zu der Zeit interessanter. Nach einigen Monaten war der Gratiskurs leider schon beendet und ich wollte für weitere Kurse nicht so viel bezahlen. Ich dachte, dass ich das zu Hause auch so hinbekommen würde. Mittlerweile mache ich einige Yoga Einheiten wieder zu Hause, aber den Kopfstand bekomme ich noch nicht wieder hin :(.

Pure life

Jetzt versuche ich es mit einem Online-Fitnessstudio. 4 Wochen darf ich pur-life testen. 3 Trainingseinheiten habe ich schon absolviert und langsam merkt man auch den Muskelkater. Der Coach motiviert einen und es macht Spaß ihm auch beim Sport zuzusehen. Bei freeletics und den anderen Apps werden nur die Übungen erklärt und die werden einfach strikt nachgemacht. Bei Pure-life finde ich das Konzept interessanter. Ein Trainer erklärt die Übungen, macht die ganze Zeit mit und „redet“ mit einem. Mir hat es gefallen. Ich ziehe das jetzt einen Monat durch und hoffe, dass ich bald mal eine Sportaktivität in den Alltag integrieren kann.

 

Einen Kommentar hinterlassen

Einen Kommentar hinterlassen Die E-Mail wird nicht veröffentlicht