Städtetrip nach Brügge

„Brügge sehen… und sterben?“, ein Film, den ich nicht gesehen habe, aber mein Mann, deswegen er mit mir nicht in die belgische Stadt fahren wollte. Als mir dann eine Freundin sagte, dass sie mir ein paar Tage Brügge zur Hochzeit schenken möchte, da sagte ich natürlich nicht nein!

Wir fuhren Samstag früh mit dem Auto los und hatten eine sehr entspannte Fahrt. Erst in der Stadt hatten wir mehrere Anläufe das Airbnb Apartment zu finden. Das war eine sehr kleine Gasse und es sah auf dem ersten Blick nicht aus, dass dort Autos fahren dürfen. Die Vermieterin hat aber schon auf uns gewartet und sogar das Auto für uns in eine winzige Garage eingeparkt.

Sehenswürdigkeiten

Brügge hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der mittelalterlicher Glockenturm Belfried am Markt war schon beeindruckend, aber die 366 Stufen sind wir nicht hoch gegangen, weil mir schon die 20 Stufen im McDonald’s als Schwangere sehr anstrengend waren :). Wir haben die typischen Sehenswürdigkeiten abgeklappert, sind mit einem Boot gefahren und waren sogar mit einer Kutsche unterwegs.

Belfried Brügge
Belfried 

Am ersten Tag sind wir mit einer Kutsche durch die Stadt gefahren, das war ganz gut um einen ersten Überblick über die Stadt zu bekommen. So haben wir auch den
Minnewaterpark entdeckt.

Am zweiten Tag waren wir extra schon in der Früh in der noch verschlafenen Stadt unterwegs und hatten quasi den ganzen Marktplatz und die meist fotografierte Stelle Rozenhoedkaai für uns alleine. Gefrühstückt haben wir in der Nähe des Burgplatzes im Koffiehuis ter Steeghere. Das Frühstück war lecker, aber dennoch etwas zu teuer.

Rozenhoedkaai Brügge
Rozenhoedkaai
Boot Fahrt in Brügge

Nach dem Frühstück sind wir 30 Minuten Bötchen gefahren, ich durfte ganz vorne in der Nähe des Kapitäns sitzen. Wegen den ganzen Brücken wird Brügge auch „Venedig des Nordens“ genannt.

Brücken in Brügge
Uhren Haus in Brügge
Spitzen am Fenster in Brügge
Beginenhof Klostergarten  Brügge
Beginenhof Klostergarten
Markt Brügge
Marktplatz in der Frühe
Kanäle Brügge

Essen

In der Stadt riecht es nach belgischer Schokolade und Waffeln, besonders die Waffeln sind unglaublich lecker.

Wir wollten unbedingt belgische Pommes essen, leider haben wir weit und breit keine Pommesbude finden können. Erst nach dem Googeln fanden wir ein Lokal, leider schmeckten dort die Pommes überhaupt nicht. Dafür waren die Waffeln in der Stadt wirklich lecker!

Waffeln in Brügge

Spaziergänge

In Brügge kann man wunderbar spazieren gehen, an den ganzen Kanälen, in den Parks und an den Windrädern (Koeleweimolen) entlang. Gerade am letzten Tag sind wir stundenlang vorbei am Hafen und entlang der Windräder spaziert. Einige Mühlen zählen zum Kulturerbe der Stadt und einige mahlen immer noch Korn.

Wir waren in einem Klostergarten, im ehemaligen Hanseviertel und im Minnewaterpark, einem schönem Park an einem See. Der See wird auch „Der See der Liebe“ genannt.

Windrad Brügge
Kunstaustellung
Kunst auf dem Wasser
blauer Wal aus Plastikmüll

Schon beim Fahren mit dem Bötchen sahen wir von weitem einen großen blauen Wal. Wir sind später dahin spaziert und konnten ihn vom Nahen betrachten. 11 Meter groß und aus Plastikmüll zusammengebaut soll der Wal auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam machen.

blauer Wal mit Müll aus des Meeren
Stadt Brügge
Statue Brügge

Neben den ganzen Museen für Bier oder Pommes gibt es auch einige schöne Ecke wie Comic oder Souvenir Läden von berühmten belgischen Zeichnern wie Morris (Lucky Luke), Hergé (Tim und Struppi) und Peyo (Die Schlümpfe). Insgesamt hat mir Brügge sehr gut gefallen, 2 Tage haben völlig ausgereicht.